Prinzipien der Montessori Pädagogik

Unsere Jahrgangsmischung basiert auf den Grundsätzen der Montessoripädagogik. "Hilf mir es selbst zu tun" ist dabei Leitsatz und Programm zugleich. Wir arbeiten weiterhin nach dem Durchlaufmodell, d. h.: Die Klassen 1 und 2 werden altersgemischt bis zur Mischung nach 3 und 4 weitergeführt. Danach wechseln die 4er und Schulneulingen kommen entweder in eine 2/1 oder in eine 4/1.

Vorbereitete Umgebung

Der Klassenraum muss so gestaltet sein, dass die Kinder eine Struktur vorfinden, in der sie sich orientieren können, z.B. nach Fachbereichen geordnet. Innerhalb der Fachbereiche gruppiert (z.B. in Mathematik eine Abteilung arithmetischer Materialien, eine weitere mit Materialien zur Geometrie und eine weitere zu Größenbereichen) und innerhalb der Gruppe vom Leichten zum Schweren.

Es sollte Ecken für besondere Tätigkeiten geben, z.B. eine Leseecke, ein Tisch an dem Bastelarbeiten oder handwerkliche Aktivitäten statt­finden und evtl. ein Tisch auf dem sich jahreszeitlich oder unterrichtsaktuelle Materialien befinden (z.B. Thema Frühling).

Den Kindern werden Materialien bereitgestellt, die eine Fülle unter­schiedlicher Aktivitäten bewirken, die in einen Inhalt einführen und die selbstständige Erarbeitung ermöglichen darüber hinaus solche Materia­lien, die übend, wiederholend und vertiefend wirken. Jedem Kind muss ein Angebot an Lernmaterialien zur Verfügung stehen, das seinen Bedürfnissen entspricht. Die Bedürfnisse treten nicht bei jedem Kind zur gleichen Zeit auf, daher ist es notwendig, eine Umgebung zu schaffen, die auf die unterschied­lichen Wissensbedürfnisse eingeht. Die Kinder müssen aus einem brei­ten Angebot auswählen können.

Rolle des Lehrers / der Lehrerin

Die/der Lehrer/in muss über ein hohes Maß an emotionaler Zuwen­dung, Freundlichkeit und Geduld verfügen. Er /Sie muss in der Lage sein, Abstand zu nehmen von der Rolle als Lenker und Führer hin zu der Rolle als Berater und Anreger. Seine/Ihre Aufgabe ist es sinnvolle und notwendige Ordnungsformen aufrecht zu erhalten3 die Lernumgebung intensiv vorzubereiten durch Herstellung, Bereitstellung und Anschaf­fung geeigneter Arbeitsmaterialien, sowie Strukturierung der Lernum­gebung z.B. nach Sachgebieten. Darüber hinaus beobachtet und diagnostiziert er/sie die Kinder und bietet differenzierte Fördermaßnahmen.