Gelingensbedingungen für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrerinnen in unserer Schule

Sehr geehrte Eltern, eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Kindes gelingt, wenn alle Beteiligten sich mit Vertrauen und Respekt begegnen. Alle Lehrerinnen, die pädagogischen Fachkräfte und die Elternvertreter der Schulpflegschaft empfehlen daher:

Die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes erfordert, dass die Eltern der aufge­nommenen Schüler die Grundzüge der Montessoripädagogik und das von der Schule aufgestellte pädagogische Konzept mit seinen Schwerpunkten anerkennen und sich ver­pflichten, durch ihre Mitarbeit die organisatorische und pädagogische Arbeit zu unter­stützen.

Gleichzeitig erhalten die Erziehungsberechtigten einen Anspruch auf Unterrichtung ihres Kindes nach unserem Schulkonzept und den Grundsätzen der Montessori Pädagogik im Rahmen des gültigen Lehrplans für Grundschulen.

Deren Umsetzung im Unterricht obliegt den Lehrkräften und ergibt sich aus den Aufgaben und der Verantwortung der Lehrkräfte in NRW.

Die OGS-Betreuung am Nachmittag wird nach dem aktuellen Erlass des Ministeriums in der Verantwortung der pädagogischen Fachkräfte gestaltet.

Aufgaben und Verantwortung der Lehrkräfte

Die Lehrkräfte sind verantwortlich für die Erfüllung der Lehrpläne und Richtlinien des Landes NRW, die Umsetzung der Schulkonzepte sowie die Umsetzung der Montessori-Pädagogik, die Unterrichtsorganisation und die Atmosphäre der Schule.

An der Engelsbachschule arbeiten Lehrerinnen, meist mit einer Zusatzausbildung in der Montessori-Pädagogik.

Die LehrerInnen nutzen kollegiumsinterne Fortbildungen sowie weitere Fortbildungen, die übergreifend angeboten werden.

Jede Lehrkraft gestaltet den Schulalltag im Sinne dieses Konzeptes in eigenverantwortli­cher Weise und trägt die unmittelbare pädagogische Verantwortung für den Unterricht und die Weiterentwicklung ihrer SchülerInnen. Gleichzeitig ist jede Lehrkraft mitverantwortlich für die Bildungs- und Erziehungsarbeit von allen SchülerInnen der Schule.Die Lehrkräfte sorgen für eine zwischen den einzelnen Lerngruppen offene und durchlässige Gestaltung des Schullebens.

In gemeinsamer Abstimmung mit der Schulleitung übernehmen die Lehrkräfte zusätzliche Aufgaben - dies ist einem Geschäftsverteilungsplan festgehalten.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird von den Lehrkräften ermöglicht durch:

  • Transparenz über Ziele, Inhalte, Methoden, Leistungsanforderungen und Organisation in der Klasse
  • regelmäßige Elternabende - mindestens zweimal pro Schuljahr -
  • Sprechstunden für Eltern
  • Klare Kommunikationswege (Wie sollen Eltern Kontakt aufnehmen?)
  • Hospitationen für Eltern mit anschließendem Gespräch
  • Unterstützung von Elternprojekten (z.B. Bücherei, Leseeltern, Radfahrausbildung...)
  • Vorbereitung und Durchführung von Informationsveranstaltungen
  • sehr gut abgestimmte Zusammenarbeit mit den NachmittagskollegInnen

Verantwortung der Eltern

Die Schule lebt von der Umsetzung der Montessori-Pädagogik. Sie braucht die Mitarbeit der Eltern und das Vertrauen in die eigenen Kinder und die Lehrer. Die Mitverantwortung der Eltern liegt in folgenden Punkten. 

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird von den Eltern ermöglicht durch:

  • Eltern setzen sich mit unserer Pädagogik auseinander, nehmen Hospitationen wahr und nehmen an den Elternabenden teil.
  • Eltern bringen ihre Kinder nur bis zum Schulgelände, damit Unterricht pünktlich begin­nen kann und die Lehrerin - auch vor offiziellem Beginn - Zeit für die Kinder hat.
  • Eltern vertrauen ihrem Kind, und lassen es seine Schülerpflichten selbstständig erledi­gen, damit das Kind kompetent werden kann (z.B. Blätter abheften, Material mitbringen, an eigene Sachen denken, auf eigene Sachen aufpassen).
  • Eltern nutzen die Beratungs- und Gesprächsangebote der Schule für Belange, die ihr Kind direkt betreffen:
  1. das direkte Gespräch (nach Terminabsprache) mit den Lehrern und pädagogischen Fachkräften nutzen
  2. das Gespräch mit der Schulleiterin nutzen
  3. das Gespräch mit ihren Elternsprechern nutzen

Eine gute vertrauensvolle Zusammenarbeit wird erschwert, wenn Eltern die angebotenen Kommunikationswege nicht nutzen.

Die Schule bietet Informationsmöglichkeiten über ihre Arbeit an:

Informationsabend vor dem Tag der offenen Tür und Tag der offenen Tür

An einem allgemeinen Informationsabend für interessierte Eltern werden die Grundzüge der Montessori-Pädagogik dargestellt.

Das pädagogische Team bereitet Montessori-Material vor, anhand dessen die Besucher selbst erleben können, wie in unserer Schule gelehrt und gelernt wird. Das pädagogische Personal und Elternpflegschaftsmitglieder stellen sich für eine Diskussion zur Verfügung und beantworten offene Fragen.

Das Aufnahmeverfahren wird erläutert und weitere organisatorische Fragen geklärt.

Am "Tag der offenen Tür" (immer im Herbst) können sich interessierte Eltern in den Klassen über die praktische Unterrichtsarbeit nach der Montessori-Pädagogik informieren.Das pädagogische Fachpersonal und erfahrene Eltern stellen sich für Fragen zur Verfügung.

Informationsabende

Die Schule bietet in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen zu schulischen Themen oder besonderen Methoden an. Teilweise sind auch Fachreferenten dazu einge­laden. In den letzten Jahren z.B. Entwicklung der Rechtschreibkompetenz; Wie Eltern den Leselernprozess unterstützen können; Inklusion; Leistungserziehung; Jahrgangs­mischung...

Hospitation

Hospitationen dienen der Einsicht in unsere pädagogische Arbeit, die vielen Eltern aus ihrem eigenen Erleben noch nicht vertraut sind. Es bestehen eingeschränkte Möglich­keiten einen Hospitationstermin wahrzunehmen. Termine finden an bestimmten Wochen­tagen statt. Diese können nach vorheriger Vereinbarung genutzt werden.

Aus der Hospitation entstehende Fragen klären Lehrkräfte und Schulleitung gerne in einem Gespräch. Dieser Gesprächstermin kann nicht immer in unmittelbarem Anschluss an die Hospitation stattfinden, da der Unterricht Vorrang hat!

Auf ein gutes Gelingen!