Der Weihbischof zu Besuch

Im Rahmen der Gemeindevisitation hat Weihbischof Ansgar Puff am 23.1.2015 auch unsere Schule besucht. Er ließ sich durch die Schule führen und fand dabei lobende Worte für unsere Schule. Er war sehr daran interessiert, wie die Montessori-Pädagogik bei uns umgesetzt wird und wie das Leben und Lernen in einer inklusiven Schule gelingt. Auch war er sehr angetan von dem großen ehrenamtlichen Engagement der Elternschaft.

In der anschließenden Schülervollversammlung haben zwei Kinder eine Rede vorgetragen, in der sie über die Engelsbachschule berichten (Unsere Schule heißt Engelsbachschule).

Danach hat er sich in der Schülervollversammlung den Fragen der Kinder gestellt und einen Segen für uns und die Schule gesprochen. Wie beeindruckt die Kinder von seiner Persönlichkeit und seinen Worten waren, zeigen ihre Kommentare (siehe unten).

Unsere Schule heißt Engelsbachschule

Unsere Schule heißt Engelsbachschule, weil sie, wie auch im Lied besungen, ganz nah am Engelsbach liegt.

Der Name entstand vor 5 bis 6 Jahren, wie bei einer richtigen Wahl hatte die Mehrheit für diesen Namen gestimmt.

Das Logo wurde mit einem Logowettbewerb entschieden. Jeder, der wollte, durfte ein Logo malen. Die Kinder aus dem Schülerparlament haben die Malblätter und einen Schuhkarton in jede Klasse gebracht und nach zwei Wochen wieder abgeholt. Dann haben die Kinder aus dem Schülerparlament und die Lehrer über den besten Vorschlag abgestimmt.

Auf dem Logo sind viele unterschiedliche Kinder zu sehen, Kinder mit anderen Hautfarben und Haaren, Kinder, denen das Lernen nicht so leicht fällt und ein Kind mit einer Behinderung. Dass alle hier gemeinsam an unserer Schule lernen, ist eine Besonderheit. Bei uns sind die Klassen auch gemischt, wir haben die Klassen 2/1, 3/2, 4/3 und sogar die 4/1. So können die Kinder sich untereinander gut helfen und voneinander lernen.

Wir sind auch eine Montessorischule, bei uns gilt das Motto „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Bei uns gibt es auch andere Materialien für die Freiarbeit, wie z.B. das Goldene Perlenmaterial, den kleinen, den großen und den liegenden Rechenrahmen, die Grüne Satzkiste oder die Apotheke.

von Julia und Caspar

Kommentare der Kinder zum Besuch des Weihbischofs

Ich finde den Weihbischof sehr sympathisch und kindgerecht. Am Anfang dachte ich, er wohne in einem Palast. Jetzt weiß ich es besser (Max).

Ich fand ihn nett, liebevoll. Er hatte keinen Bischofsstab, aber an dem Ring konnte man ihn erkennen. Da ist eine Treppe drauf mit Wellen und ein Kreuz. Er hatte ein Gefühl für die Kinder, denn er hat sich zu uns gesetzt, um uns besser zu sehen. Dann hat er uns erklärt, was die Zeichen auf dem Ring bedeuten. Die Wellen und die Treppe bedeuten die Taufe. Ich, Caspar und Julia, haben dem Bischof erklärt, woher der Schulname kommt. Es war eine große Aufgabe für uns, dem Bischof etwas vorzutragen (Caspar).

Ich durfte den Ring mal in die Hand nehmen. Das heißt, er hatte viel Vertrauen in mich. Das fand ich sehr erstaunlich (Julius).

Der Bischof  hat uns sehr viele Fragen beantwortet. Manchmal hat er die Frage sogar als Rechenaufgabe gestellt. Als er gefragt wurde, wie alt er ist, sagte er: „100+10-51“. Also ist er 59 Jahre alt (Anneli).

Er war zwar lustig, aber nicht albern. Sehr spontan hat er ein Gebet zum Thema „überschwemmte Aula“ (Arche Noah!!) umgedreht. Ich fand es auch lustig, dass er den Esel als Lieblingstier hat (Constantin).

Bei der Frage „Haben Sie schon einmal über Ihren Namen gelacht?“ blieb der Bischof ganz cool und lässig. Wir haben ihm erzählt, dass 2013 die Aula bei einem Unwetter überschwemmt wurde. Danach hat er uns von der Arche Noah erzählt. Er hatte einen schwarzen Anzug an und einen besonderen Ring und ein großes Kreuz um den Hals. Am Ende hat er eine Stola angezogen und uns alle mit Weihwasser gesegnet (Kilian und Leon).

Der Bischof  hatte ein unheimlich warmes Lächeln. Katholische Priester dürfen keine Kinder und keine Frau haben. Ich glaube, wenn er Kinder hätte, wäre er ein sehr guter Vater (Lara).

Dieser Tag war sehr besonders (Finja).

Fotos vom Besuch des Weihbischofs